Kurz vor dem Test
Wenn man sich entschließt als Erwachsener einen Händigkeitstest zu machen, dann kann es passieren,
daß man - wenn man es gegenüber Freunden oder Familienmitgliedern erwähnt -
mit einer Menge Fragen und einer gehörigen Portion Ungläubigkeit konfrontiert wird.
"Was? Du mußt doch wissen, ob Du Linkshänder bist."
Nun, es gibt auch solche (Grenz-)Fälle wie mich, die sich an ihre eventuelle Umschullung nicht erinnern können.Und für mich - und nur für mich - ist so ein Test so wichtig. Das kann nur jemand verstehen, der in derselben Situation ist.
"Und? Was ändert es, wenn Du es weißt?"
Es ändert eine Menge! Und auch das kann ein Außenstehender wieder kaum nachvollziehen.
Schon der Perfektionismus zwingt mich den Dingen immer 100%ig auf den Grund zu gehen.
Halbe Sachen waren noch nie mein Ding.
Wenn - dann richtig.
Erst wenn ich sicher weiß, daß ich ULH bin, kann ich anfangen mein Leben aufzuräumen.
Man kämpft ohnehin schon mit so vielen inneren (und äußeren) Baustellen, daß man auf solche Kommentare und Fragen bisweilen aggressiv reagiert.
Wie reagiert man also am besten darauf?
Erklärt man einfach zum gefühlten hundertsten Mal seine Situation?
Beschränkt man sich bei der Erklärung auf das Notwendigste und läß man Raum für weitere Fragen?
Oder ist es am Ende besser, gar nicht erst vor dem Test davon zu erzählen ? .....
um dann hinterher die Bombe platzen zu lassen?
Also - was tun?
Noch 2 Wochen ............