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Stillstand .... oder 1 Schritt vor, 2 zurück

29. August 2011 , Geschrieben von klara Veröffentlicht in #Momente des Lebens

Ich bin glaub ich zum ersten Mal an dem Punkt, an dem ich ich nicht weiß wie es weitergeht.

Das Schreiben mit links (zuhause) ist zwar nach wie vor ein festes Ritual,

allerdings traue ich mich irgendwie grad nicht an Neues heran.

Das Tempo für's Schreiben im Büro ist einfach noch zu langsam.

Und ohne "warm-Schreiben" sehen die ersten Worte nich besonders toll/leserlich aus.

Das macht sich insbesondere bei Telefon-Notizen nicht sehr gut.

 

Ich will diesen Stillstand eigentlich nicht.

Aber ehrlich gesagt bin ich zur Zeit innerlich so entspannt,

dass ich im Moment nicht den Drang habe etwas Neues "auf LInks umzustellen"

 

Ist das nur eine Phase? Geht das wieder vorbei?

Kennt Ihr sowas auch?

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Sigrid 08/31/2011 20:59


Hallo Klara,

Ja, mir kommt das auch bekannt vor. Aber es ist auch immer eine Frage des Blickwinkels:
Du hast doch im vergangenen Jahr eine Menge geleistet. Lehne Dich zurück und genieße den bisherigen Erfolg - okay, der Weg ist noch weit und dafür braucht man Kraft. Nimm Dir ruhig eine
"wohlverdiente Pause", die Du nicht "Stillstand" nennen solltest, und wenn Du Dich genug ausgeruht hast, kommt der nächste "Schwups" ganz von alleine ;-)


scorpion 08/30/2011 10:52


Liebe Klara,

solche Phasen sind ganz natürlich und hat wohl jede/r bei der Rückschulung, ich kenne das auch. Wenn Du noch nicht im Büro schreiben willst, ist das auch völlig ok. Ich selbst habs gleich nach ein
paar Wochen gewagt, weil ich keinesfalls mehr mit rechts schreiben wollte / konnte u. den Wechsel tags - abends schlimmer gefunden hätte (nur die Unterschrift lief noch ein paar Monate mit rechts
weiter...). Selbst wenn es anfangs anscheinend langsamer ging oder anfangs krakelig/kindlich aussah (auch vor Dritten, bei "offiziellen Anlässen" oder am Telefon), es war mir egal, die
Übung/Routine nimmt jeden Tag zu (- und nur so, wie bei vielen Dingen...). Es muss nicht perfekt oder toll sein! Anfangs war meine kindliche lhändige Schrift sogar noch besser lesbar als manchmal
mittlerweile - wo sie z. T. schon nach ziemlicher "Erwachsenenklaue" :-) aussieht... Und keinesfalls darf man, denk ich, die alte pseudo-rhändige Routine / "Schnelligkeit" nun mit der lhändigen
Schrift gleichsetzen bzw. diese alten Maßstäbe ansetzen, das könnte eine Eigenfalle sein... Will sagen: Wenn Dir der Stillstand zu lange dauert - Du kannst ihn auch jederzeit beenden ;-) und die
viell. neuen Schritte wagen, "von ganz allein" löst sich`s wohl nicht auf :-) ! Nur Mut - wenn`s wirklich dran ist für Dich! (Ein Übungstipp: Ich hab oft auch abends vor dem TV oder Radio was
mitgeschrieben, Worte, Fragmente von Sätzen etc., so hatte ich die Mitschreibsituation bei der Arbeit simmuliert.)
viele liebe Grüsse, scorpion